Auslandstreffen, 12.-14. November

Da mir bereits vorgeworfen wurde, dieses Blog würde zum reinen Höhlenbericht mutieren: Dies ist überhaupt nicht wahr! Leider. Der Club hat die letzten beiden Caving-Trips schon wegen Fahrermangels absagen müssen, und unsere bisherige Fahrerin zieht nun aus Nottingham weg, sodass nicht klar ist, wann und ob und überhaupt.
Daher mal ein Eintrag, der nach dem zweiten Absatz keine einzige Höhle mehr erwähnt (auch nicht die kleinen auf dem Campus, die eigentlich gar nicht als Höhlen zählen, weil sie nur etwas größere Wölbungen in der Wand sind, aber dennoch durch einen Zaun vom Weg abgesperrt sind, über den zu klettern eine weitaus größere Gefahr bietet als die eigentliche ‘Höhle’ zu betreten. – Also, nein, auch die kleinen auf dem Campus nicht!).

Am 12.-14. November fand das Auslandstreffen der Studienstiftung in London statt. Der Freitag wurde eingeleitet von einem Vortrag von Lord Rees über Wissenschaft, Zukunft und den ganzen Rest.

Beim darauffolgenden Empfang traf man erstaunlich viele alte Bekannte, aber natürlich sehr viele neue Gesichter:
“…und, was studierst du so?”
– “Mathe und theoretische Physik.”
– “Waaas, warum studiert man das denn als Frau?”
– [Sekunden voller Sprachlosigkeit] “Nun, so ziemlich genau aus den gleichen Gründen, aus denen man es als Mann studieren würde. Was studierst du denn?”
– “Wirtschaftswissenschaften.”
– “Lustig, genau darauf hätte ich bei dir auch getippt!”

Am Samstag standen Workshops auf dem Programm. Ich entschied mch für die Schiene “Kunstgeschichte”, da die meisten Workshopgruppen sich entweder mit Unternehmensberatung oder soziologisch-politischen Gegenständen befassten (und weil er von einer Dame gehalten wurde, die verdammt toll war: “…es dürfen auch Fachfremde in meinen Workshop! Von Ihnen als Studienstiftler wird ja allesamt erwartet, dass Sie eine Mischung aus Superman und Meister Proper sind…”). Die Hoffnungen wurden nicht enttäuscht, der Workshop behelligte uns über den Unterschied zwischen Raubkunst und Beutekunst und führte schleßlich (nachdem wir die Workshopleiterin überredet hatten) auch ins Innere des Museums selbst.

Abends waren wir zum Dinner ins Lincoln’s Inn eingeladen. Vermutlich war der Ort gewählt worden, weil man auch all diejenigen, die in Cambridge oder Oxford studieren, beeindrucken wollte. Liebe Organisatoren, es ist euch gelungen!

Am Sonntag hielt eine Journalstin des FOCUS einen Vortrag über britische Politik, Tories und Wahlen.

Und dann war’s auch schon vorbei. Schön war’s!

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