Caving in den Mendips, Tag 3

Der dritte Tag beginnt damit, dass wir allesamt erst aufwachen, als wir eigentlich schon los wollten (um 10). Wir ziehen uns schon in der Hütte um, da sich die Höhlen in Laufweite befinden, und finden nach einigem Drüberklettern über Feldzäune sogar den Eingang zur Swildon’s Hole.
Der Abwärtsweg ist steil und enthält unter anderem eine fast vertikale, ungefähr drei Meter hohe Stufe (Wie zur Hölle soll ich da runter?!), die man herunter muss und an deren unterem Ende sich ein Loch befindet (das heißt, man muss erst mal an den Wänden entlang und dann “abbiegen”).
Wir gelangen in einen Teil, durch den gewöhnlich ein hüfthoher Strom fließt, in dem momentan aber nur einige (wenn auch ziemlich tiefe) Pfützen sind (und in dem man, wenn man ich ist, natürlich nichtsdestotrotz nasse Füße bekommt).
Danach teilen wir die Gruppe auf, weil ich immer noch nicht gut klettern kann, und der Leader beschließt, dass ich den Spalt (die “Jacobs Ladder”) hochsteigen soll, dessen oberes Ende das bereits erwähnte Loch ist, denn dieser Weg geht angeblich schneller und ist einfacher. Es entpuppt sich als möglich, sobald man akzeptiert, dass man diesen Spalt überhaupt hochsteigen kann. Und es ward Licht.

Zu diesem Zeitpunkt weiß ich auch noch nicht, dass ich die darauffolgenden drei Tage lang nicht in der Lage sein werde, Treppen so zu nutzen, wie sie gedacht sind. Ich Glückliche.

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